Angela Grünert
hat Islamwissenschaften, Iranistik und Politologie studiert und für Kultur- und Bildungseinrichtungen in islamisch geprägten Ländern in Afrika, Asien und dem Nahen Osten gearbeitet. So hat sie die Goethe-Institute in Bangladesch und Sudan geleitet und war Verwaltungsleiterin am Deutsch-Palästinensischen Schulzentrum Talitha Kumi in den Palästinensischen Gebieten. Seit 2014 lebt sie wieder in ihrer Heimatstadt Berlin und hat im Sommer 2017 mit ihrer Mitstreiterin Susanne Blochberger Lupine Mentoring gegründet.
Sabine Hilgendorf-Schmidt
hat Rechtswissenschaften studiert und war den größten Teil ihres Berufslebens im Bundesministerium der Justiz tätig. Sie hat eine erwachsene Tochter und lebt mit ihrem Mann im Ortsteil Schlachtensee. Sie war im 6. Durchgang Mentorin und ist bis heute ihrem Mentee Mohammad und seiner Familie verbunden, weil sie überzeugt ist vom Ansatz der kleinen aber regelmässigen Hilfestellungen im Alltag, die das Ankommen und die Integration der Menschen unterstützen, die ihre Heimat hinter sich lassen mussten.
„Ich engagiere mich im Vorstand, weil ich mich für mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit für Kinder mit Flucht- und Migrationshintergrund einsetzen möchte.“
Dr. Ursula Ripke
hat in Berlin Kartographie und Geologie studiert. Nach der Promotion in Naturwissenschaften führten sie einige Forschungs-Aufenthalte nach Ägypten, Sudan, Äthiopien und in weitere Länder Afrikas. Zwischen 1990 und 2020 war sie als Professorin an der Berliner Hochschule für Technik im Gebiet Geoinformation tätig. Seit 2020 betreut sie einen syrischen Jungen im 1:1 Mentoring und ist auch als ehrenamtliches Vorstandsmitglied tätig.
„Mein Mentee und ich genießen die gemeinsame Zeit. Seine Freude, sein Interesse an Neuem und seine persönliche Entwicklung sind mein Ansporn für das Ehrenamt. Wie schwer muss es sein, sich in einer fremden Welt einzuleben, eine neue Sprache zu lernen und neue Freundschaften zu knüpfen? Ich bin stolz, ihm und anderen Kindern dabei helfen zu können.“
Anna Roscher
hat Spanische Philologie studiert und schließt gerade ihr Zweitstudium der Sozialen Arbeit ab. Parallel hat sie eine Weiterbildung zur Fachkraft für (früh-)kindliche Sprachförderung absolviert. Neben dem Studium hat sie bei Lupine Mentoring e.V. zwei Mädchen als Mentorin begleitet. Seit Herbst 2025 ist sie nun auch ehrenamtlich im Vorstand des Vereins tätig.
„Kinder sind unsere Zukunft und deshalb finde ich es so wichtig, sie zu stärken und sie bei der Entdeckung ihrer eigenen Fähigkeiten und Ressourcen zu begleiten. Es ist toll, den Kindern durch das Mentoring einen zusätzlichen Raum geben zu können, in dem sie und ihr Selbstbewusstsein wachsen können.“
Evelyn Wulf
hat nach ihrem Chemiestudium als Lehrerin gearbeitet und war die letzten 15 Jahre als pädagogische Koordinatorin für die Organisation der Oberstufe und des Abiturs an einem Neuköllner Gymnasium tätig. In dieser Funktion hat sie Schüler*innen und Eltern beraten, darunter auch viele mit Flucht- und Migrationshintergrund. Die Erfahrungen in diesem multikulturellen Umfeld haben sie geprägt, so dass sie nach ihrer Pensionierung im Sommer 2019 zu Lupine Mentoring gefunden hat.
„Als Großmutter von fünf Enkeln sehe ich, wie behütet unsere Kinder aufwachsen und wie viel an anderer Stelle getan werden muss. Deshalb freue ich mich, durch meine Mitarbeit bei Lupine dazu beitragen zu können, die Chancen geflüchteter Kinder zu verbessern.“
Afaf Bouls
ist in Kairo/Ägypten geboren und aufgewachsen. Sie studierte an der 'Ain Shams-Universität Geographischen Studien und hat ihr Studium mit einem Bachelor abgeschlossen. Ausserdem absolvierte sie eine Ausbildung als Medizinische Fachangestellte in Montreal/Kanada. In 2022 kam sie mit ihrer Familie nach Berlin. Für Lupine arbeitet sie als Koordinatorin für die Zusammenarbeit mit arabischen Familien und sieht sich in dieser Aufgabe in erster Linie als Brücke zwischen den Familien und den ehrenamtlichen Mentor*innen und hilft bei Kommunikation, Koordination sowie kultureller Vermittlung.
„Ich bin überzeugt, dass die Unterstützung von Familien in ihren ersten Schritten in einem neuen Land einen echten Unterschied für ihr Zugehörigkeitsgefühl und ihre Stabilität in der neuen Heimat machen kann. Deshalb bin ich stolz darauf, mich bei Lupine Mentoring zu engagieren.“
Farzana Amiri
ist als Tochter afghanischer Eltern in Teheran/Iran geboren und aufgewachsen. Sie ist 2016 mit ihrer Familie nach Deutschland gekommen und hat nach 5 Jahren an der Karl von Ossiezky Gemeinschafts-Schule ihr Abitur abgelegt. Sie studiert Ingenieur-Informatik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Schöneweide und ist neben ihrem Studium seit 2023 für Lupine als Koordinatorin für die Zusammenarbeit mit iranischen und afghanischen Familien tätig.
„Da ich selbst noch ein Teenager war, als ich als Migrantin nach Deutschland kam, kann ich mich sehr gut in die Lupine Kinder hinein versetzen und sehen, wie sehr sie vom Mentoring profitieren. Es macht mich mega-glücklich, Kindern mit diesem schönen Programm eine Freude zu machen."
Nasser Hakimi
hat im Iran Wirtschaft studiert und sowohl in seiner Heimat als auch in Deutschland im Immobiliensektor gearbeitet. Vor 10 Jahren ist er nach Berlin gekommen, hat
eine Familie gegründet und ist heute Vater. Seit 2024 engagiert er sich für Geflüchtete. Motiviert durch seine persönliche Geschichte, unterstützt er Menschen dabei, Orientierung zu finden
und neue Perspektiven zu entwickeln. Dabei ist es ihm besonders wichtig, auf Augenhöhe zu begegnen und praktische Hilfe im Alltag zu leisten.
Als Ehrenamtskoordinator für Lupine ist er Ansprechpartner für alle, die sich dafür interessieren, ein Kind im 1:1 Mentoring zu begleiten. In dieser Aufgabe ist er verantwortlich für die Betreuung und Koordination der ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren – von der Gewinnung und der Vorbereitung bis hin zur Begleitung, Schulung und der Auswertung während und am Ende des Mentoring. Darüber hinaus übernimmt er organisatorische und administrative Aufgaben im Verein und steht, gemeinsam mit den Elternkoordinator*innen im engen Austausch mit den Eltern der Mentees.
„Mein eigener Weg nach Deutschland hat mir gezeigt, wie herausfordernd es sein kann, sich in einer neuen Gesellschaft zurechtzufinden und anzukommen. Diese Erfahrung prägt bis heute meinen Alltag und meine Arbeit, deswegen freue ich mich sehr, bei Lupine einen sinnvollen Beitrag zur Integration der Familien der Kinder leisten zu können."
Susanne Schwerkolt
hat als Grundschullehrerin und Sonderpädagogin gearbeitet, bevor sie 14 Jahre lang eine Grundschule im Wedding leitete. Schwerpunkt der Schule war die Inklusion von Kindern mit besonderem Förderbedarf, die Mehrheit aller Schüler:innen hatte eine Migrationsgeschichte. Vor ihrer Pensionierung war sie mehrere Jahre in der Berliner Schulinspektion tätig. Lupine hat sie 2021 entdeckt. Sie begleitet und unterstützt seitdem ein kurdisches Mädchen und berät Eltern und Mentor*innen vor allem in schulischen Belangen.
„In meiner pädagogischen Arbeit mit eingewanderten und geflüchteten Kindern und ihren Familien habe ich wahrgenommen, wie wichtig eine vertrauensvolle Beziehung für jeden Lernprozess ist. Das Mentoringprogramm bietet die Chance, sich in der 1:1-Beziehung intensiv kennenzulernen, Vertrauen aufzubauen und dadurch für die Welt des/der anderen zu öffnen.“
Julieta Figueroa
ist in Chile geboren und hat an der Universidad de Chile Schauspiel studiert. Seit 2000 lebt und arbeitet sie in Deutschland und hat in Berlin an der Ernst-Busch-Schule Choreografie studiert. Sie arbeitet freiberuflich auf verschiedenen Theater, Film- und Tanzbühnen. Außerdem unterrichtet sie Kinder und Erwachsene in Theater, Akrobatik und Bewegung, so z.B. für den Cabuwazi-Zirkus und das Theater der Erfahrung in Berlin. Lupine begleitet sie seit unserer Gründung und gestaltet gemeinsam mit weiteren Kunstschaffenden und Kulturvermittler*innen unsere kreativen Projekte für die Kinder und ihre Mentor*innen, sowie unsere Start- und Abschlussfeste.
„Aufgewachsen in einem Armenviertel in Chile, habe ich von früher Kindheit an Tanz und Theater als „Seelenrettung" erfahren, ein kreatives Instrument, dass meinem Leben Leichtigkeit, Freude und Sinn gibt. Ich engagiere mich bei Lupine, um diese Erfahrung sowohl an Kinder, als auch an ihre Mentor*innen weiterzugeben und weil es mir große Freude macht, interkulturell zu arbeiten."
......in Arbeit......
Walid Jan Miakhel
ist in Afghanistan geboren und aufgewachsen. Er hat in Pune/Indien Computerwissenschaften studiert. In seiner Heimat hat er einen Verein gegründet, der Waisenkinder mit Schulmitteln und Kleidung unterstützt. Seit drei Jahren lebt Walid mit seinen Eltern in Deutschland. Er hat ein Online-Zusatzstudium in Datenwissenschaften in den USA absolviert und arbeitet derzeit als Datenmanager.
„Ich bin überzeugt davon, dass ehrenamtliches Engagement essentliell für den sozialen Zusammenhalt einer Gesellschaft ist, deswegen engaiere ich mich für Lupine Mentoring."
Katja Kirst
ist Grafik-Designerin und arbeitete viele Jahre für einen Berliner Verlag.
Sie ist als Mentorin des 2. Durchgangs zu Lupine gekommen und kümmert sich um die Gestaltung der Webseite, der Newsletter, Flyer und anderer Dokumente, die für die Öffentlichkeitsarbeit erstellt werden.
„Die Kinder profitieren enorm von den regelmäßigen gemeinsamen Aktivitäten und wirken auch als Multiplikatoren in ihren Familien und ihrem Umfeld. Auf diese Weise wird die Integration gefördert. Die Dankbarkeit und herzliche Aufnahme, die wir Mentor*innen immer wieder in den Familien erleben dürfen, erfüllt mich mit Freude.“
Susan Ulbricht
ist Diplom-Soziologin und hat nach Jahrzehnten wissenschaftlicher Tätigkeit ein Weiterbildungsstudium zur Lehrkraft für Humanistische Lebenskunde absolviert. Seit 2019 unterrichtet sie in verschiedenen Berliner Grundschulen Kinder von der ersten bis zur sechsten Klasse. Susan ist ehemalige Mentorin für ein kurdisches Mädchen und hat von 2022 bis 2023 als Mentoring Koordinatorin bei Lupine gearbeitet. Sie hat für uns in Zusammenarbeit mit AMYNA e.V. unser Präventionskonzept entwickelt und bringt sich weiterhin aktiv als Kinderschutzbeauftragte für Lupine Mentoring ein.
„Die Familien unserer Mentees wünschen sich für ihre Kinder gute Bildungschancen. Sie dabei zu unterstützen, ist ein sehr wertvoller Teil der Arbeit von Lupine.“