Wer wir sind

Vorstandsvorsitzende und Leitende Koordinatorin

Angela Grünert

hat Islamwissenschaften, Iranistik und Politologie studiert und für Kultur- und Bildungseinrichtungen in islamisch geprägten Ländern in Afrika, Asien und dem Nahen Osten gearbeitet. So hat sie die Goethe-Institute in Bangladesch und Sudan geleitet und war Verwaltungsleiterin am Deutsch-Palästinensischen Schulzentrum Talitha Kumi in den Palästinensischen Gebieten. Seit 2014 lebt sie wieder in ihrer Heimatstadt Berlin und hat im Sommer 2017 mit ihrer Mitstreiterin Susanne Blochberger Lupine Mentoring gegründet.    

„Ich war über ein Dutzend Jahre in den Ursprungsländern von Geflüchteten tätig. Als ich zurück nach Deutschland kam, wollte ich mich weiterhin für Menschen engagieren, deren Lebenswelten ich über all die Jahre geteilt hatte. So ist die Idee für Lupine Mentoring entstanden und es macht mich glücklich, dass ich nun auch in meiner Heimat ein sinnvolles Wirkungsfeld gefunden habe, das Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenbringt.“


Vorstandsvorsitzende und   Leitung Elternbeirat

Fatma Mohammad

 Kommt aus der kurdischen Stadt Afrin in Syrien. Dort hat sie acht Jahre als Lehrerin Vorschulkinder und Schulanfänger*innen an  einer privaten Grundschule unterrichtet bevor sie vor drei Jahren mit ihrer Familie vor dem Krieg geflüchtet und in Berlin Zuflucht gefunden hat. Sie hat drei Kinder, zwei Mädchen und einen Jungen, die sehr schnell und gut Deutsch gelernt haben und die Sekundarstufe einer Waldorfschule in Zehlendorf besuchen. 

„Ich freue mich, mich im Elternbeirat der Lupine an der Schnittstelle zwischen Eltern, Mentor*innen und Kindern engagieren zu können. Es gibt viele Themen, die uns verbinden., oftmals fehlt es aber am passenden Vokabular, sprachlich und kulturell. Hier möchte mich mich als „kulturelle Übersetzerin" einbringen. Diese Aufgabe sehe ich auch für mich persönlich als eine Chance, denn sie ermöglicht es mir, mein neues Umfeld noch besser kennenzulernen."


Vorstandsvorsitzender

Ibrahim Aljouma

ist in Aleppo/Syrien geboren. Vor dem Krieg hatte er ein Architekturstudium begonnen. Ein langer Fluchtweg hat ihn vor drei Jahren nach Berlin gebracht. Dort war er zunächst in einer Turnhalle untergebracht, bis ihn eine Familie aufnahm, bei der er fast ein Jahr im Süden Berlins lebte. Schließlich hat er eine Wohnung am Lupsteiner Weg gefunden. Dort arbeitet er auch im Willkommensbüro der Berliner Stadtmission als Übersetzer und Berater  für die Probleme des Alltags der geflüchteten Familien, die wie Ibrahim in der  Hilfswerksiedlung ein neues Zuhause gefunden haben. Darunter auch viele unserer Mentees und ihre Familien. 

 

Im März 2019 begann Ibrahim eine Ausbildung zum Stuckateur und rückt damit seinen Traum, Gebäude und Räume zu gestalten, ein Stück näher.   

Ich lebe und arbeite in unmittelbarer Nachbarschaft der Mentees und ihrer Familien. Ich engagiere mich für Lupine Mentoring, weil ich Tag für Tag die positiven Auswirkungen des Mentoring auf die Kinder erlebe und mich freue, wie die Mentorinnen unsere Nachbarschaft bereichern."


Koordination Mentor*innen

Susan Ulbricht 

ist Diplom-Soziologin und nach vielen Jahren  sozialpolitischer Forschung an Universitäten und Fachhochschulen in Leipzig und Berlin nun freiberuflich in verschiedenen sozialwissenschaft-lichen Projekten tätig. Sie war selbst Mentorin im zweiten Durchgang und koordiniert derzeit die Mentor*innen des letzten und des aktuellen Durchgangs.

„Indem wir Kindern aus geflüchteten Familien besondere Erlebnisse ermöglichen, geben wir ihnen Entwicklungschancen, die nicht nur den
Kindern individuell, sondern uns allen als Gesellschaft zugute kommen werden.  Auch die Mentor*innen, die ihre Erfahrungen mit den Kindern in die Nachbarschaften tragen, leisten in meinen Augen einen wichtigen Beitrag für ein gutes Zusammenleben in unserer Stadt.“



Pädagogische Begleitung der Mentees

Dr. Angela Steinke-Dörpholz

ist seit 1994 Lehrerin für Deutsch und evg. Religionslehre an verschiedenen Schulen in Berlin. In Kooperation mit der Islamischen Grundschule und der Clemens-Brentano-Grundschule im Interreligiösen Projekt tätig. Für diese Arbeit wurden die Schulen 2013 mit dem Drei-Königs-Preis ausgezeichnet.

 

Sie hat eine Qualifikation als Spielleiterin und arbeitet gerne mit musikalischen Projekten mit ihren Schülern und auch in generationsübergreifender Arbeit von Grundschülern und Senioren.

 

Angela begleitet und berät Lupine  in pädagogischen Fragen,  und interviewt die neuen Mentees im Prozess der Aquise und begleitet das Matching.   

Aus Dankbarkeit für mein Leben engagiere ich mich bei Lupine gerne, damit Kinder Möglichkeiten finden, sich selbst auszudrücken und damit ihr Selbstwertgefühl aufzubauen nach den oft traumatischen Erlebnissen. Es entspricht auch meiner tiefen Überzeugung, dass wir alle verpflichtet sind, liebevoll und wertschätzend miteinander umzugehen."


Finanzverwaltung

Lydia Grünert

hat in ihrem früheren Beruf als Handwerkerin im Kollektiv und in ihrer Aufgabe als Sekretärin an einer freien Schule Erfahrungen in buchhalterischen Abläufen und Finanzverwaltung gesammelt,  die sie als ehrenamtliche Schatzmeisterin für die Lupine einbringt.

Ich unterstütze Lupine, weil ich überzeugt davon bin, dass die Organisation den Kindern Begegnungen und Erlebnisse ermöglicht, die sich vorteilhaft auf ihren Lebensweg auswirken." 


Fotografische Dokumentation

Anke Krey

ist Fotografin und Dipl.Kommunikationsdesignerin.

Berufliche Stationen in NY, Hamburg, Stuttgart und Berlin.
Teilnahme am EMOP Berlin 2018 mit der Serie "Erden".

 

Anke begleitet uns seit der Gründung unseres Vereins, hat schon unzählige Feste, Feiern, Workshops und Tandems portraitiert, die unsere Newsletter und Website bereichern. Darüber hinaus bietet sie kreative Workshops wie z.B. der Workshop Lichtbilder im Rahmen des Kreativprojeks ich <> du  einen Workshop anbieten,  in dem die Tandems eingeladen waren,  ihre Träume in fantasievolle Lichtinstallationen  umzusetzen..

  

 

„LUPINE“ verbindet in meinen Augen verantwortungsvoll, frisch und unkompliziert den Alltag erwachsener „Berliner/innen“ und „geflüchteter“ Kinder mit ihren Familien. Die gemeinsamen Erlebnisse und späteren Erinnerungen der sogenannten „Tandems“ bilden einen Grundstein für eine positiv orientierte und stabile Zukunft in einer gemeinsamen Welt mit Geflüchteten.


Öffentlichkeitsarbeit

Katja Kirst

ist Dipl. Grafik-Designerin und arbeitet seit vielen Jahren als Artdirektorin für einen Berliner Verlag.

 Sie ist als Mentorin des 2. Durchgangs zu Lupine gekommen und kümmert sich um die Gestaltung der Webseite, der Newsletter, Flyer und aller anderen Dokumente, die für die Öffentlichkeitsarbeit erstellt werden.

  

 

 „Die Kinder profitieren enorm von den regelmäßigen gemeinsamen Aktivitäten und wirken auch als Multiplikatoren in ihren Familien und ihrem Umfeld. Auf diese Weise wird die Integration gefördert. Die Dankbarkeit und herzliche Aufnahme, die wir Mentor*innen immer wieder in den Familien erleben dürfen, erfüllt mich mit Freude.“ 


Koordination Elternbeirat

Rangeen Katharina Horami

ist ist Diplom-Kulturmanagerin, hat einen Magister in Literatur- und Kulturwissenschaft (Schwerpunkt Anglistik und Nahoststudien) und ist ausgebildete Design Thinking Coach. Nach vielen Jahren in der Kultur- und Medienbranche als Producerin, Förderberaterin und Team- und Projektleiterin ist sie nun als Coach tätig und begleitet interdisziplinäre Teams bei der Entwicklung von innovativen Perspektiven, Produkten und Services. Im Mittelpunkt steht dabei immer der Mensch mit seinen Bedürfnissen. 

Sie kommt aus einer interkulturellen Familie und war selbst Mentorin im dritten Durchgang. Derzeit koordiniert sie die Elternarbeit und coacht den Elternbeirat.

Menschen, die ihre Heimat, ihre Angehörigen und ihre Kultur verlassen mussten, stehen vor großen Herausforderungen. Damit sie sich einleben, ihre Lebenswege weiter beschreiten und die hiesige Gesellschaft mitgestalten können, ist persönliche Begegnung und gegenseitiges Kennenlernen auf Augenhöhe und mit Offenheit notwendig. Das Mentoring-Programm bietet einen wunderbaren Rahmen, um nachhaltige Beziehungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft zu ermöglichen, ein gutes Miteinander in der Nachbarschaft herzustellen und insbesondere die Kinder zu unterstützen."


Koordination Mentor*innen

Lisa Ströher

ist Studentin der Europäischen Ethnologie und Gender Studies in Berlin. Durch das Studium ist ihr der Blick auf Einzelne in unserer Gesellschaft und deren besondere Lebenswahrheit sehr wichtig. Bei Lupine ist sie als Koordinatorin für die ehrenamtlichen Mentor*innen immer daran, die Tandems so gut wie möglich zu betreuen und die Begegnung zu etwas besonderem zu machen. Sie ist sie Ansprechpartnerin für Mentor*innen im aktuellen Durchgang.

Die Begegnung von Menschen ist ein wunderbarer Moment, aus dem viel Kreativität, Energie und Positivität entstehen kann. Durch meine Arbeit mit Kindern mit Flucht-/Migrationserfahrung im Berliner Kontext kann ich seit Jahren sehen, wie wertvoll es ist, diesen Kindern besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei zu helfen, eine gute und vielfältige Nachbarschaft in Berlin zu stärken ist auch für mich eine große Bereicherung, weil alle von Vielfalt profitieren können!"


Projektkoordination

Constanze Margraf

ist gelernte Buchhändlerin und hat nach einem Studium der Buch- und Filmwissenschaft in Berliner Verlagen, wie auch in einen Kinderbuchverlag als Pressereferentin gearbeitet. Sie hat selbst zwei Kinder, die in die Kita und in die Schule gehen.

Seit Herbst 2019 hat sie Lupine Mentoring in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterstütz und ist nun als Projektkoordinatorin tätig.

 

 

 

Für mich ist die Arbeit bei Lupine Mentoring e.V. enorm bereichernd. Die Kinder bekommen eine Chance auf gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe und geben dabei so viel an uns zurück. Ich bin von klein auf mit großer Offenheit für Andere und in einem interkulturell geprägten Umfeld aufgewachsen. Das finde ich auch bei diesem Programm wieder und sehe meine Tätigkeit als sinnvollen Beitrag für eine offene, vielfältige Gesellschaft."